Unser Zukunftskonzept der regionalen Ver- und Endsorgung
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Führung durch das Heizkraftwerk Süddeutsche Zeitung Ausgabe Dachau vom 27.04.2011
Dachau - Das Landratsamt Dachau beitet wieder eine kostenlose Führung durch das Abfallheizkraftwerk des Gemeinsamen Kommunalunternehmens für Abfallwirtschaft (GfA) in Geiselbullach an. Sie findet am Mittwoch, den 18. Mai 2011 von 14 bis 16 Uhr statt. Die Teilnehmer erfahren, wohin der Müll aus der Restmülltonne kommt, was mit dem Sperrmüll passiert, der auf Recyclinghöfen gesammelt wird, wie aus Restmüll Strom gemacht wird udn wie die Rauchgase gereinigt werden, die bei der Müllverbrennung entstehen.
Zudem werden Fragen beantwortet. Interessenten können sich schon jetzt bei der Abfallberatung im Landratsamt Dachau unter der Telefonnummer 08131 - 74 14 69 für die Führung anmelden.
Süddeutsche Zeitung Ausgabe Dachau vom 27.04.2011
Mit dem Verlust ist nun Schluss Fernwärme Bergkirchen
Dachau – Die Fernwärme Bergkirchen GmbH darf jubeln: Drei Jahre nach ihrer Gründung hat sie zum ersten Mal die Verlustzone verlassen. Darüber freuen sich auch die Umweltschützer: 1,1 Millionen Liter Heizöl spart sie derzeit ein. VON FLORIAN GÖTTLER, Münchener Merkur vom 30.12.2010 Geschäftsführer Johannes Brühl erwartet „für heuer wohl ein leicht positives Ergebnis“. Weitere Anschlüsse ans Fernwärmenetz könnten das Gemeinschaftsunternehmen der Gemeinde Bergkirchen, der Gesellschaft für Abfallwirtschaft (GfA) und der Stadtwerke Fürstenfeldbruck ab 2011 noch weiter in die schwarzen Zahlen führen. In seinem Jahresbericht im Dachauer Kreistag nannte Brühl Zahlen, wie sie einem Umweltschützer wie Roderich Zauscher nur gefallen können. Der Grünen-Kreisrat und Kreisvorsitzende des Bund Naturschutz sparte konsequenterweise nach Brühls Bericht auch nicht mit Lob. „Die Richtung stimmt. Die Rekommunalisierung der Energieversorgung ist der richtige Weg“, sagte Zauscher. Der vernünftige Einstieg in eine vernünftige regionale Lösung sei gefunden. Kommunal ist die Fernwärme Bergkirchen GmbH nicht nur deshalb, weil sie das nahe der Müllverbrennungsanlage in Geiselbullach gelegene neue Gewerbegebiet GADA mit Fernwärme versorgt. Sie ist es auch, was die Eigentumsverhältnisse betrifft: 51 Prozent der GmbH gehören der Gemeinde Bergkirchen, jeweils 24,5 Prozent den Stadtwerken FFB und der Gesellschaft für Abfallwirtschaft (GfA), die ihrerseits zu zwei Dritteln dem Landkreis Fürstenfeldbruck und zu einem Drittel dem Landkreis Dachau gehört. Zweck des Unternehmens ist der Aufbau und Betrieb eines Fernwärme- und Fernkältenetzes zur Versorgung von Wohn- und Gewerbegebieten in der Gemeinde Bergkirchen- inklusive dem GADA-Gelände, also dem Gewerbe-Boom-Gebiet schlechthin im Landkreis Dachau. Der Aufbau des Netzes hat in den vergangenen Jahren freilich erst einmal mehr Geld gekostet, als er dem kommunalen Unternehmen eingebracht hat. Von 2007 bis einschließlich 2009 kam insgesamt ein Verlust von 242 000 Euro zusammen. Damit ist jetzt Schluss. Für 2010 kündigte Brühl im Kreistag schon mal ein „leicht positives Ergebnis“ an. Und künftige Anschlüsse von Gewerbeflächen lassen eine „Erhöhung der Anlagenauslastung im Jahr 2011 erwarten“, heißt es in Geschäftsleiter Brühls Bericht. Sein Ausblick für die kommenden Jahre: „Der ist eigentlich sehr positiv.“ Vom steigenden Fernwärmeabsatz profitiert auch das benachbarte kommunale Unternehmen, die GfA. Die kann ihre bei der Müllverbrennung ohnehin entstehende Wärme veräußern und ist freilich froh um jeden Abnehmer, nachdem die Stadt Dachau einen Anschluss ans Fernwärmenetz der GfA heuer abgelehnt hat. Die GfA selbst kann unterdessen ebenfalls mit einer positiven Meldung zum Jahresende aufwarten. Ab dem 1. Januar übernimmt sie die Stromversorgung für die öffentlichen Gebäude und die Straßenbeleuchtung in Olching. Außerdem werde sich die GfA für die Fernwärmeversorgung von Olching bewerben, kündigte GfA-Geschäftsführer Dr. Thomas König im Kreistag an. Gelänge dies, würde die Fernwärme der GfA bald noch mehr fossile Brennstoffe ersetzen als jetzt schon. Momentan spart sie 1,1 Millionen Liter Heizöl ein.
Wir waren dabei – FFB-Schau Olching Auf der zum ersten Mal auf dem Olchinger Volksfestplatz stattgefundenen FFB-Schau Olching mit zwölf Hallen, 250 Ausstellern und 33.840 Besuchern präsentierte sich die GfA vom 13.-17. Oktober 2010 unter dem Schwerpunkt Entsorgen – Versorgen mit ihren Dienstleistungen.
Zahlreiche Besucher informierten sich darüber wie Hausmüll und Gewerbemüll effizient und sicher entsorgt wird, wie die umliegende Region mit erneuerbaren Energien aus Fernwärme- und Prozessenergie versorgt wird oder wie man einen Beitrag zur Nutzung erneuerbarer einheimischer Energiequellen leisten kann. „Die FFB-Schau war ein voller Erfolg“ – darüber waren sich Besucher, Veranstalter und Aussteller einig. Denn trotz des regnerischen Wochenendes strömten am Sonntag rund 12.000 Besucher auf den Volksfestplatz um sich zu informieren. Wir danken unseren Besuchern und werden in 2 Jahren sicher wieder dabeisein.
Radeln durch heimatliche Gefilde
Für den Betriebsausflug 2010 hat sich ein Teil des GfA-Teams auf die Räder geschwungen und ist vom Kloster Fürstenfeldbruck durch den Schöngeisinger Forst entlang der Amper und über die Ammerseegletscher-Moränen in das herrliche Herrsching am Ammersee geradelt.
Heiß war es, doch der flotte Fahrtwind hat so manche Steigung vergessen lassen und letztendlich hat die Einkehr in einem herrlichen Biergarten am See alle Kräfte zurückgebracht.
Über eines waren sich alle einig: ein gelungener Ausflug mit einem anderen Blickwinkel für unsere Heimat.
Wir freuen uns schon auf die Tour für nächste Jahr.
Heiße Sache Fernwärme kostet noch mehr als andere Heizarten - doch sie ist ökologisch und zukunftsweisend.
Artikel aus der Süddeutschen Zeitung vom 19.10.2010 herunterladen
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Gemeinsames Kommunalunternehmen für Abfallwirtschaft Anstalt des öffentlichen Rechts der Landkreise Fürstenfeldbruck und Dachau |
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